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12.01.2013 | 12:00
Januarloch: Freitag, 11. Januar 2013, 12:06 Uhr beim Altenbergsteg. (Foto: Karin Scheidegger)

Die Reaktionen sind vielseitig, wenn die Fotografin Karin Scheidegger erzählt, dass sie zusammen mit zwei Aare-Enthusiasten seit Oktober praktisch jeden Freitagmittag in der Aare war – auch in der Zeit des Januarlochs.

«Dir heit doch e Knall», «bisch wahnsinnig» und dann natürlich immer auch wieder ganz viel Bewunderung. Träumen nicht viele Bernerinnen und Berner davon ganzjährige Aareschwimmende zu sein? Der Respekt der Passanten ist einem sicher! Wer bei 5,8º Celsius in die Aare steigt, ist ein Held des Fluss-Ufers. Man erntet zustimmendes Nicken und respektvolles Staunen. Definitiv gut fürs Selbstvertrauen!

Wie ein alter Zen-Meister versuche ich die Kälte zu ignorieren. Ich spüre keine Kälte. Keinen Schmerz. Einfach rein ins kalte Wasser. Bei unserem gestrigen Aare-Schwimmen-Kälterekord bei einer Aaretemperatur von 5,8º Celsius war ich schneller im Wasser als im Sommer.


Frühere Serien aus «7 Tage, 7 Bilder»:
» Christine Strub: Weihnachtsmärit
» Remo Schmidt: Bern Panalog
» Marco Zanoni: Liebefeld wild & gefährlich
» Hanspeter Bärtschi: Ein nasskalter Sonntagabend
» Barbara Hess: Währschafts
» Stefan Maurer: Besetzte Orte