Aare
°

Journal B

Sagt, was Bern bewegt

Artikel /

Christoph Reichenau

01.03.2017 | Christoph Reichenau
Vier Berner Buchhandlungen erproben Neues. Sie lancieren zum Welttag des Buches am 23. April das Leseförderungs-Projekt «3 Bücher». Worum geht es? Ein Gespräch mit Gabriela Bader von der Buchhandlung zum Zytglogge.
13.02.2017 | Christoph Reichenau
Ein Hauch von Frühling war in der Luft. Er bewegte zur Ablehnung der USR III und zur Annahme der erleichterten Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern der dritten Generation. Ein Aufbruch. Im Windschatten kam der NAF glatt durch.
12.02.2017 | Christoph Reichenau
Kurt Marti war Theologe, Lyriker, Chronist, Citoyen. Er stand am Anfang der neuen Mundartbewegung und damit letztlich von «Bern ist überall». Anreger, Begleiter, kritischer Beobachter bis zuletzt. Am Samstag ist er 96-jährig gestorben.
03.02.2017 | Christoph Reichenau
Scheitert am 12. Februar die erleichterte Einbürgerung, wird auch die ordentliche Einbürgerung nicht mehr die Gleiche sein wie heute.
30.01.2017 | Christoph Reichenau
So viele Porträtgalerien für und gegen die Unternehmenssteuerreform III! Es muss um viel Geld gehen, das umverteilt werden soll. Bloss: Nach unten oder nach oben?
16.01.2017 | Christoph Reichenau
Alec von Graffenried ist Berns neuer Stadtpräsident. Zu hoffen ist, dass ihn seine Handicaps nicht zum reinen Moderator der politischen Interessen werden lassen.
05.01.2017 | Christoph Reichenau
Um 1920 notierte der Journalist Konrad Heiden nach einer Hitler-Rede: «Alles Unsinn, alles gelogen, und zwar dumm gelogen, und überhaupt alles so lächerlich, dass jeder, so meinte ich, das doch sofort einsehen müsse.» Nicht alle sahen das so.
22.12.2016 | Christoph Reichenau
MEIN BEWEGTES 2016. Vor der Atomausstiegsinitiative wurden für den Fall der AKW-Stillegung Entschädigungen gefordert. Jetzt fordern die gleichen Leute für den weiteren Betrieb Subventionen. Beides löst das Problem nicht.
14.12.2016 | Christoph Reichenau
Die Dachstiftung Kunstmuseum/Zentrum Paul ist auf Kurs. Dank mehr Gemeinsamkeit im Betrieb erwirtschaftet sie mehr Geld für die Kunst. Nach «Chinese Whispers» widmen sich die Museen 2017 der Kunstentwicklung seit der russischen Revolution 1917.
01.12.2016 | Christoph Reichenau
Im Kunstmuseum Bern sollen für viel Geld 600 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche geschaffen werden. Eine mögliche Alternative im Zentrum Paul Klee findet keine Gnade. Ein teurer Murks.
29.11.2016 | Christoph Reichenau
Wie sehen die Berner Wahlen aus am Tag danach – und vor Bekanntwerden der Konstellation für den zweiten Wahlgang um das Stadtpräsidium? 
24.11.2016 | Christoph Reichenau
Bald zwölf Jahre ist Alexander Tschäppät Stadtpräsident und damit oberster Kulturförderer von Bern. Er sagt: «'Kulturaffin' bedeutet für mich nicht, an Premièren und Vernissagen herumstehen.» – Ein Gespräch zum Abschied.
23.11.2016 | Christoph Reichenau
Bald zwölf Jahre ist Alexander Tschäppät Stadtpräsident und damit oberster Kulturförderer von Bern. Er sagt: «Ich lasse mich lieber 40 Minuten faszinieren als 80 Minuten langweilen.» – Ein Gespräch zum Abschied.
15.11.2016 | Christoph Reichenau
Das Architekturforum spürt am 22. November der Utopie und Poesie in Landschaften nach.
15.11.2016 | Christoph Reichenau
Am 4. November veröffentlichte der Gemeinderat die Kulturstrategie der Stadt Bern. Sie gilt bis 2028. Für die ersten vier Jahre sind konkrete Ziele und Massnahmen festgelegt. Erstaunlich konkret.
09.11.2016 | Christoph Reichenau
Die amerikanischen Wählerinnen und Wähler haben heute Donald Trump zum 45sten Präsidenten der USA gewählt, und mindestens zwei Jahre lang können die Republikaner jetzt «durchregieren»: ein Alptraum. Und vielleicht eine Lehre.
07.11.2016 | Christoph Reichenau
Zwei Büchlein im Schuber, eines mit Geltung bis 2018, das andere für die Jahre 2017-2020. Das ist die Kulturstrategie der Stadt Bern. 300 Personen wirkten daran mit. Am Freitag hat der Gemeinderat sie vorgestellt.
26.10.2016 | Christoph Reichenau
Das Kunstmuseum Bern erhält als Leihgabe rund hundert Werke der Winterthurer Hahnloser/Jaeggli Stiftung und richtet für sie einen Raum ein. Der Leihvertrag sieht eine Partnerschaft von 15 Jahre vor. Sie ist wegen der nötigen Versicherung für das Kunstmuseum nicht ohne Kosten.
27.09.2016 | Christoph Reichenau
Wer baut, zeigt sich, gestaltet öffentlich. Das ist beim Staat nicht anders als bei Privaten. Aber politischer. Zwei Veranstaltungen befassen sich damit, wie der Bund baute und baut: In Bern, in der Schweiz, im Ausland.
27.09.2016 | Christoph Reichenau
Vorstösse im Stadtrat verlangen weitere Auskünfte zur Trennung des Stadttheaters von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve, fordern mehr Transparenz und Änderungen im Stiftungsrat und bei der Aufsicht.
12.09.2016 | Christoph Reichenau
Am Donnerstag wird auf der Schützenmatte in Bern die Feckerchilbi eröffnet. Das traditionelle Kulturfest der Jenischen dauert bis am Sonntag (18.9.).
06.09.2016 | Christoph Reichenau
Seit 24 Jahren wird Bern vom RGM-Bündnis der Rot-Grün-Mitte-Parteien regiert: Warum es in dieser Zeit zur reinen Wahlplattform verknöchert ist und wie bisher mehr hätte erreicht werden können. – Gespräch mit Heinz Däpp (Teil II).
05.09.2016 | Christoph Reichenau
Seit 24 Jahren wird Bern vom RGM-Bündnis der Rot-Grün-Mitte-Parteien regiert. Massgeblichen Anteil am Zustandekommen dieses Bündnisses hatte ein Beratungsgremium. – Ein Gespräch mit dessen Mitglied Heinz Däpp (Teil I).
31.08.2016 | Christoph Reichenau
Am Freitag startet das Schlachthaus Theater in die neue Saison. Sie bringt für Erwachsene und Kinder die Magie, den Zauber und die Realität der Bühne. Und Möglichkeiten, mitzumachen.
31.08.2016 | Christoph Reichenau
Stephanie Gräves Nachfolge ist geklärt. Cihan Inan heisst der neue Schauspieldirektor von Konzert Theater Bern. Bern kann ihn bald kennenlernen.
29.08.2016 | Christoph Reichenau
Alles ist Bühne. Weshalb nicht von der Politik in die Operette?
29.08.2016 | Christoph Reichenau
Es schien ein Riesenproblem, das die Masseneinwanderungsinitiative lösen sollte. Am Mittwoch berät die Nationalratskommission deren Umsetzung. Im Fokus steht der „Inländervorrang light".
18.08.2016 | Christoph Reichenau
„tabula rasa“ heisst Anna Hubers Tanzstück, das sie ein Jahr nach der Uraufführung im Alten Tramdepot Burgernziel nochmals wagt.
27.07.2016 | Christoph Reichenau
Geschlossene Tore in der Reitschule. Der Grund: Die IKuR mag nicht länger soziale Aufgaben übernehmen, die ihr nicht offiziell übertragen worden sind.
07.07.2016 | Christoph Reichenau
Nach fünfmonatiger Verhandlung haben sich Stephanie Gräve und der Stiftungsrat von Konzert Theater Bern (KTB) auf die vorzeitige Auflösung des Arbeitsverhältnisses der im Januar fristlos freigestellten Schauspieldirektorin geeinigt.
20.06.2016 | Christoph Reichenau
Nach fristloser Freistellung, medialer Anschwärzung und perfiden Unterstellungen ist es genug. Das Theater im Stadttheater muss beendet werden. Das KTB steht in der Pflicht, eine faire Lösung mit Stephanie Gräve zu finden.
13.06.2016 | Christoph Reichenau
Wer glaubt, Frau und Mann seien heutzutage gleichgestellt, erwachte an der letzten TV-Arena. Die Geschlechterstereotypen leben weiterhin. Zum Glück für die Musik gibt es HELVETIAROCKT.
31.05.2016 | Christoph Reichenau
Kurz vor Torschluss noch zwei Bemerkungen zum Grundeinkommen. Es geht um die Würde der Arbeit und ums «Zeichensetzen».
31.05.2016 | Christoph Reichenau
Eine Grafik und eine Foto veranschaulichen das Potenzial der Vorlage Viererfeld. Die eine zeigt – endlich – den Park. Die andere verführt auf Abwege.
28.05.2016 | Christoph Reichenau
Im Interview mit dem «Bund» erklärt Intendant Märki die freigestellte Schauspieldirektorin Stephanie Gräve zur Schuldigen und legt ihr für eine neue Anstellung Steine in den Weg. Er schadet damit den Interessen von Konzert Theater Bern. Und der Stiftungsrat schweigt.
18.05.2016 | Christoph Reichenau
Jetzt wo das amtliche Stimmmaterial eingetroffen ist, ist zum bedingungslosen Grundeinkommen öffentlich eigentlich schon alles gesagt worden. Trotzdem ein paar Überlegungen zur Initiative, über die wir am 5. Juni 2016 abstimmen.
02.05.2016 | Christoph Reichenau
Im Januar wurde die Schauspieldirektorin Stephanie Gräve am Stadttheater fristlos freigestellt. Warum, ist ungeklärt: Stiftungsrat und Intendant haben nur das Nötigste gesagt und wirr begründet. Gräve muss schweigen. Worum geht's?
25.04.2016 | Christoph Reichenau
Wer sich fragt, was der Offene Brief des Hauseigentümerverbands gegen die Revision des Asylgesetzes bezweckt, findet eine Antwort in Kurt Martis «Notizen und Details» von 1967. Eine Trouvaille.
08.03.2016 | Christoph Reichenau
Die Betreiberinnen und Betreiber der Reitschule wollen keine Gewalt. Es gibt sie trotzdem in der Reitschule und in ihrem Umfeld. Die Betreiber lassen es zu, dass die Gewaltbereiten vom Schweigen der IKUR profitieren. Das ist unverständlich.
28.02.2016 | Christoph Reichenau
Die Ablehnung der «Durchsetzungsinitiative» zeigt eine Besinnung auf Grundsätze, Mass und Vernunft. Die Annahme der zweiten Gotthardröhre lässt an der finanziellen und verkehrspolitischen Vernunft zweifeln. 
25.02.2016 | Christoph Reichenau
Beim Abschied von Peter Fischer als Direktor des Zentrums Paul Klee wurde mit Recht Vieles gelobt und verdankt. Übergangen wurden die Beiträge der Gründerfamilie Müller.
22.02.2016 | Christoph Reichenau
Das Kunstmuseum Bern treibt das Projekt voran, im Innern des Hauses zusätzlichen Ausstellungsraum für Gegenwartskunst freizuspielen: Klein, aufwendig, fragwürdig. Warum wird es nicht gestoppt?
22.02.2016 | Christoph Reichenau
Schon zum zweiten Mal trat in der Berner Innenstadt eine Gruppe von Leuten mit Volksliedern lauthals gegen die sogenannte Durchsetzungsinitiative an, um für den Rechtsstaat einzustehen.
18.02.2016 | Christoph Reichenau
Nach den Erfolgen mit Dimitri de Perrot, etwa in «Öper-öpis» oder «Chouf Ouchouf», tritt der Tänzer oder besser Bewegungskünstler Martin Zimmermann erstmals solo auf. «Hallo» ist noch heute Donnerstag in der Dampfzentrale zu sehen. Hingehen!
09.02.2016 | Christoph Reichenau
Mit der Hälfte des 2013 erhaltenen Kulturpreises der Burgergemeinde Bern fördert das Schlachthaus Theater neue Stücke junger Menschen für Kinder und Jugendliche. Das Ergebnis präsentiert das «kicks!»-Theaterfestival im Februar.
09.02.2016 | Christoph Reichenau
Jetzt hängen die Plakate gegen die Durchsetzungsinitiative: schwarz auf weiss, schräg und spitz. Ein Effort vieler ist gelungen. Zum Erfolg führt er erst, wenn wir am 28. Februar wirklich ein Nein in die Urne legen.
03.02.2016 | Christoph Reichenau
Jetzt ist die amtliche Information über die «Durchsetzungsinitiative» gekommen. Die meisten haben ihre Meinung aber wohl schon gemacht. Nur wenige, die überhaupt stimmen, finden im Bundesbüchlein ein Argument dafür oder dagegen.
25.01.2016 | Christoph Reichenau
Der neue SVP-Nationalrat Roger Köppel zeigt sich als Weltwoche-Chefredaktor fasziniert von Hitlers Nummer 2, Hermann Göring. Und der Bernbezug? Bei den eidgenössischen Wahlen 2015 erreichte die SVP im Kanton Bern 33 Prozent.
19.01.2016 | Christoph Reichenau
Am 1. Berner Kulturforum diskutierten im Naturhistorischen Museum 190 Personen über Ziele in sieben Handlungsfeldern. Daraus soll bis Ende 2016 eine gesamtstädtische Kulturstrategie entstehen. Der Gemeinderat hat damit bewiesen, dass er es ernst meint.
15.01.2016 | Christoph Reichenau
Die Berner Journalistin Bettina Hahnloser erzählt im Buch «Der Uhrenpatron» die Geschichte ihres Grossvaters, des Unternehmers Rudolf Schild-Comtesse (1900-1978).
31.12.2015 | Christoph Reichenau
Das Jahr, das heute zu Ende geht, war das Jahr der Gegenwart. Dafür sorgen die drei Enkel, bei denen selten etwas so ist, wie man es geplant hatte. Nur der Moment zählt, kein Vorgestern, kein Gestern, kein Morgen.
14.12.2015 | Christoph Reichenau
Wer ersteigert, hilft. Die Auktion «Berner Kunst für Open Eyes» war ein Erfolg: Es wurden Kunstwerke im Wert von 20'000 Franken verkauft.
09.12.2015 | Christoph Reichenau
Sie war das Gewissen des regionalen Zusammenwachsens: Nach zwanzig Jahren verlässt Geschäftsführerin Isabelle Meyer Ende Jahr die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM. Ein Gespräch mit der «Madame Région».
26.11.2015 | Christoph Reichenau
2011 ist Norbert Klassen 70-jährig gestorben. Das Werk des Wahlberners umfasst Theaterprojekte, bildende und Performencekunst. Jetzt erscheint ein Buch über ihn. – Ein Gespräch mit Beate Engel, die Klassen gut gekannt hat.
25.11.2015 | Christoph Reichenau
Im November 2011 hat Peter Fischer die Direktion des Zentrum Paul Klee im Schöngrün übernommen. Ende Februar 2016 gibt er sie ab. Eine intensive Zeit neigt sich dem Ende zu. Was war? Was bleibt? Ein Gespräch mit Peter Fischer.
02.11.2015 | Christoph Reichenau
Neue Strategie, neue Geschäftsleitung und die Suche nach einer künstlerischen Gesamtleitung: Der Stiftungsrat der Dachstiftung Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee hat Pflöcke eingeschlagen. Fragen bleiben.
16.10.2015 | Christoph Reichenau
An der Kunstbiennale von Venedig zeigt die Pro Helvetia im Schweizer Pavillon Pamela Rosenkranz' Werk «Our Product». Es ist eine Neuauflage von Andersens Märchen «Des Kaisers neue Kleider»: Kunst als selbstreferentielles Geschwurbel.
14.10.2015 | Christoph Reichenau
KandidatInnen haben in unserer Serie zu den Wahlen 2015 ihre Politik dargelegt. Wir blicken auf ihre Texte zurück. Jetzt sind die WählerInnen dran. Am Sonntagabend kennen wir die neue Zusammensetzung des National- und Ständerats.
01.09.2015 | Christoph Reichenau
Traditionell präsentieren das Kino in der Reitschule und der Trägerverein Grosse Halle im September das Festival «Film & Musik». Dieses Jahr kommt mit zwei Choreografien von Karin Hermes noch Tanz hinzu – besonderer Tanz.
29.08.2015 | Christoph Reichenau
Ein Tanzstück. Eine Ortsbesichtigung. Ein zauberhafter Moment. Eine Möglichkeit, sich selbst stärker zu erleben. – Die tänzerische Erkundung «Tabula rasa» der Choreografin Anna Huber im Tramdepot Burgernziel bietet all dies.
03.08.2015 | Christoph Reichenau
Ein Buch, das unterhaltsam erhellt. Ein Buch, das zur Umkehr auffordert und zeigt, wie ungewiss diese ist. Aus diesen Gründen ist Ulrike Herrmanns «Der Sieg des Kapitals» die Empfehlung des Autors zum Start der Ferienschluss-Serie «Mein Buch».
22.07.2015 | Christoph Reichenau
Die Ukraine sei ein «gescheiterter Staat». Da könne man nichts machen – schon gar nicht in Bern. Sicher?
15.06.2015 | Christoph Reichenau
Der Abstimmungssonntag vom 14. Juni ist vorbei. Ein Blick auf zwei Ergebnisse: das schweizerische Nein zur Erbschaftssteuer und das Ja zu den stadtbernischen Kulturkrediten.
11.06.2015 | Christoph Reichenau
Journal-B-Autor Fredi Lerch hat der Künstlerin Lilly Keller ein Porträt gewidmet, auf das beide stolz sein dürfen. Eine Liebeserklärung an die aussergewöhnlich freie Frau mit einem klaren Anspruch an die Kunst und das Kunstschaffen.
02.06.2015 | Christoph Reichenau
Das neue Inserat der SVP ist unwahr. Es schürt die Angst vor und die Wut auf Asylsuchende. Dass liberale und seriöse Medien wie der Berner «Bund» es abdrucken, macht sie unglaubwürdig.
02.06.2015 | Christoph Reichenau
Es ist eine der «gruusigsten» Abstimmungskampagnen. Jene des Gewerbeverbands gegen die neue SRG-Finanzierung. Der Organisation, die die qualitätsbewusste Realwirtschaft vertritt, steht der Schaum vor dem Mund.
02.06.2015 | Christoph Reichenau
Die vorgeschlagene Erbschaftssteuer betrifft die Vermögen über 2 Millionen Franken, also nur die Allerreichsten. Diese sehen dagegen Arbeitsplätze gefährdet. Das ist enttäuschend.
19.02.2015 | Christoph Reichenau
Im Herbst 2014 war die Sanierung fertig. Im November eröffnete das Restaurant. Seit Dezember ziehen die anderen Mieter ein. Die Idee des «Berner Generationenhauses» im Burgerspital nimmt Gestalt an.
06.01.2015 | Christoph Reichenau
Die Pressekonferenz Ende November 2014 in Berlin liegt ein paar Wochen zurück. Der Pulverdampf hat sich verzogen. Die Sammlung Gurlitt, die das Kunstmuseum Bern geerbt hat, harrt ihrer weiteren Bearbeitung. Zeit für eine Auslegeordnung.
29.12.2014 | Christoph Reichenau
Auf die Grösse kommt es nicht an. Sonst wäre sie mir zu mickrig. Bei zehntausenden Neuerscheinungen im Jahr und dem nie abnehmenden Sockel an Klassikern böte sie – rein nach ihrer Grösse – bloss ein homöopathisches Potpourri von allem und jedem. Aber für mich ist sie ein Stüc...
28.11.2014 | Christoph Reichenau
Es soll das Buch zum Jahr der Berufsbildung sein. Doch Rudolf Strahms «Die Akademisierungsfalle» ist mehr: eine Streitschrift für die Reform des Bildungswesens. Eines kommt freilich zu kurz: das Lernen aus reiner Freude.
27.11.2014 | Christoph Reichenau
Aus dem Buch «Die Akademisierungsfalle» zusammengeklaubt, ergibt sich ein Plan für den Umbau und die Weiterentwicklung der schweizerischen Bildungspolitik.
25.11.2014 | Christoph Reichenau
Ein belgischer Film, eine überall mögliche Geschichte und doch ein hiesiges Thema: «Deux jours, une nuit» betrifft uns alle wie eine antike Tragödie. Der Film ist dokumentarisch präzise, dramaturgisch auf das absolute Minimum reduziert, durchs Band perfekt besetzt. Anschauen!
28.10.2014 | Christoph Reichenau
Ernst Waldemar Weber ruft mit seinem Buch «Der Vulkan Ungleichheit» den weltweiten Skandal ungerechter Gesellschaften in Erinnerung. Er traut sich, konkrete Vorschläge zum Handeln zu machen.
10.10.2014 | Christoph Reichenau
«Liberal sein und handeln hiess für ihn akzeptieren, dass es verschiedene Meinungen gibt, die es zu respektieren gilt, dass Selbstkritik keine Schwäche ist, dass Zuhören zu Erkenntnis führen kann, dass der kritische Gesprächspartner vielleicht sogar recht haben könnte und das...
07.10.2014 | Christoph Reichenau
Das Kunstmuseum hat ein Baugesuch für mehr Ausstellungsfläche an der Hodlerstrasse eingereicht. Die 600 Quadratmeter sollen gut 10 Millionen Franken kosten, jedoch ist die Finanzierung offen. – Ein unverständlicher Alleingang.
30.09.2014 | Christoph Reichenau
Die Swiss Skills sind Geschichte, die Sieger der Berufswettbewerbe sind erkoren und freuen sich auf die Teilnahme an den World Skills 2015 in Brasilien. Vor allem aber gab die Schau einen Einblick in die Möglichkeiten der Berufslehre.
05.09.2014 | Christoph Reichenau
In 11 Jahren hat Gabi Michel-Frei am Stadttheater die Theaterpädagogik entwickelt. Nun verlässt sie Konzert Theater Bern. Zeit, von der Pionierin zu lernen.
02.09.2014 | Christoph Reichenau
Kulturinstitutionen sollen verpflichtet werden, mindestens 20 Prozent ihrer Kosten selber zu erwirtschaften. Das gelingt einzelnen voraussichtlich nur mit mehr Geldern von Sponsoren. Es spielt dabei eine Rolle, wer diese Sponsoren sind.
22.08.2014 | Christoph Reichenau
2013 gab die Stadt Bern 31'183'484 Franken für Kultur aus. Ab 2016 sollen es 29'334'925 Franken sein. Auf den ersten Blick sieht das nach Sparen auf Kosten der Kultur aus, auf den zweiten Blick ist es vor allem ziemlich kompliziert. Journal B versucht zu erklären.
11.08.2014 | Christoph Reichenau
Letzten Samstag trafen sich Stadtpräsident und Kultursekretärin mit Leuten aus der Kulturszene, um die Kulturförderung der nächsten Jahre anzuschauen. Es war ein mehrheitlich unergiebiges Treffen. Annäherung an ein Protokoll.
21.07.2014 | Christoph Reichenau
Der Sommer von Christoph Reichenau: Eine Spanne Zeit im Jahr, die zu wenig verpflichtet und manches ermöglicht.
01.07.2014 | Christoph Reichenau
In Bern hängt ein Plakat des Kunstmuseums, das Rätsel aufgibt und zum Nachdenken anregt. Unfreiwillig.
26.06.2014 | Christoph Reichenau
Am Freitag, 27. Juni, 19 Uhr, findet im Schlachthaus Theater in Bern eine Trauer- und Lebensfeier zum Tod der Theaterfrau Beatrix Bühler statt. Was sie geleistet hat, würdigte Guy Krneta bereits. Christoph Reichenau fügt eine kleine Skizze bei. 
30.05.2014 | Christoph Reichenau
Jetzt ist klar, wie der Kanton Kultur fördert, und es ist auch klar, wie dies die Region Bern-Mittelland tun wird. Doch was ist mit der Stadt Bern? Hier beginnt die Diskussion erst. Aber viel Zeit bleibt nicht mehr. Eine Bestandesaufnahme.
06.05.2014 | Christoph Reichenau
«Ida» von Pawel Pawlikowski ist ein Film über die Suche nach der eigenen Geschichte – in schwarz-weiss mit unendlich feinen Abstufungen. Er läuft zurzeit im Berner Kellerkino.
25.03.2014 | Christoph Reichenau
Sonntag, 23. März, an der Matinée der Camerata Bern im Zentrum Paul Klee: Angekündigt ist eine Lesung des russischen Schriftstellers Michail Schischkin. Doch es kommt anders.
05.03.2014 | Christoph Reichenau
Bern sucht eine Strategie für die Kulturförderung 2016 bis 2019. Im Sommer 2015 sollen die Stimmberechtigten entscheiden. Sechs Überlegungen für die beginnende Diskussion.
18.02.2014 | Christoph Reichenau
Eine Woche nach der Abstimmung zur Einwanderungsinitiative wirft unser Autor ein paar Blicke auf die EU und auf die Debatte in der Schweiz. Und hat zum Schluss einen Wunsch.
10.02.2014 | Christoph Reichenau
Jetzt braucht die Schweiz eine echte Einwanderungspolitik. Die Sieger stehen im Wort, liefern aber kaum Ideen. Die Verlierer sollen richten, was sie verhindern wollten. Ein Scherbenhaufen. Lässt sich aus den Scherben ein neues Gefäss machen?
14.01.2014 | Christoph Reichenau
Dem Publikum ein Werk oder eine künstlerische Darbietung näher bringen – so definiert  das Kulturförderungsgesetz des Bundes Kulturvermittlung. KonzertTheaterBern setzt für den Tanz neue Massstäbe.
27.12.2013 | Christoph Reichenau
Jahresrückblick von Christoph Reichenau: Mehr als früher sind Väter mit ihren Kindern und kümmern sich gemeinsam mit den Müttern um die Familienaufgaben. Grössere Präsenz der Männer zu Hause verändert die Familie, die Arbeitswelt und die Gesellschaft – zum Guten, zum Glück.
13.12.2013 | Christoph Reichenau
Wir wagen einen Seitenblick nach Deutschland: Nach dem Film «Zum Beispiel Suberg» ist mit «Asseblick» ein Buch erschienen, das sich in anderer Weise dem gleichen Thema widmet: dem extrem raschen Wandel der Dörfer durch den Wandel unserer Zivilisation.
29.11.2013 | Christoph Reichenau
Das Ja in der Abstimmung vom Sonntag verschafft dem Berner Stadttheater etwas Luft. Doch die Sanierung führt vorerst lediglich die Vergangenheit weiter. Die Zukunft braucht neue Ideen, findet Christoph Reichenau in seiner Analyse.
19.11.2013 | Christoph Reichenau
In der laufenden Session beschliesst der Grosse Rat, wie der kantonale Finanzhaushalt ins Gleichgewicht kommen soll. Die Finanzkommission will unter anderem die Lehrwerkstätten in der Felsenau schliessen.
05.11.2013 | Christoph Reichenau
Das Kino Kunstmuseum sieht seine Zukunft im Cinéma Rex an der Schwanengasse in Bern. Ein Aufbruch im Interesse der Kinokultur und des hiesigen Filmschaffens!
05.11.2013 | Christoph Reichenau
KOMMENTAR | Das Projekt Cinéma Rex des Kinos Kunstmuseum weist für die Berner Kulturlandschaft zwei untypische Aspekte auf: der Mut und die Bereicherung «von unten».
29.10.2013 | Christoph Reichenau
Der Druck auf Stadt und Region Bern wächst. Es braucht mehr Wohnraum. Viel mehr Wohnraum. Woher kommt dieser Druck? Und nehmen die Behörden ihn auf? Ein Versuch, zu verstehen.
29.10.2013 | Christoph Reichenau
Die SVP nützt den Flugzeugabsturz von Alpnachstad politisch aus und gibt sich entrüstet darüber, dass der Passagier im Militärflieger ein Deutscher war. Zuvor hatte sie noch die «armeekritische Linke» davor gewarnt, vom Unglück profitieren zu wollen.
08.10.2013 | Christoph Reichenau
Eine Gruppe von aktiven Kulturbeobachtern findet, die offiziellen Vorstellungen für die Zusammenarbeit des Kunstmuseums mit dem Zentrum Paul Klee seien auf halbem Weg stecken geblieben. Sie fordern eine Fusion.
08.10.2013 | Christoph Reichenau
Wer dieser Tage nach Worb ins Schwimmbad pilgert und ins Becken steigt, staunt nicht schlecht: Das Wasser darin ist nämlich fast 30 Grad warm – dank der Eishockeyaner, die daneben auf gefrorenem Untergrund trainieren.
23.09.2013 | Christoph Reichenau
Die Stadt Bern hat diesen Sonntag über die Schaffung einer Zone für alternatives Wohnen befunden. Die Mehrheit der Bernerinnen und Berner hat ein Ja in die Urne gelegt.
17.09.2013 | Christoph Reichenau
Niemand wünscht sich die Autos auf dem Bundesplatz zurück. Die meisten lieben die Wochenmärkte dort. Und wenige stören sich an friedlichen Demonstrationen und gelegentlichen Sondernutzungen auf der nationalen Allmend.
06.09.2013 | Christoph Reichenau
Claude Kuhns Plakate zu Ausstellungen, Anlässen, Abstimmungen und Wahlen sind feine, witzige, listige Darstellungen im Weltformat mit einer Farbpalette wie das Regenbogen-Programm der Edition Suhrkamp. Und auf ihre Art ebenso an- und aufregend, amüsant und lehrreich.
03.09.2013 | Christoph Reichenau
Ich werde am 22. September Ja stimmen zur Zone für Wohnexperimente in Riedbach, denn es gibt keine bessere Lösung. Aber dann muss weiter gedacht werden, weil es für den Wunsch nach günstigem Wohnraum neue Ansätze braucht.
03.06.2013 | Christoph Reichenau
Die Berner Onlinemedien AG ist dem Vorwurf ausgesetzt, dass sie für den Stellenabbau bei Journal B keinen Sozialplan vorsieht. Die AG hält sich aber an ihre vertraglichen Verpflichtungen.
29.05.2013 | Christoph Reichenau
Aus Kostengründen muss Journal B die Stellen in der Redaktion streichen. Der Trägerverein Journal B wird den Betrieb mit Texten von Freiwilligen aufrecht erhalten.
12.04.2013 | Christoph Reichenau
Seit gut einem halben Jahr bereichert Journal B die Berner Medienlandschaft. Doch wo steht das Online-Magazin heute? Ein Rückblick auf die ersten sechs Monate zeigt, was gelungen ist und was nicht.
08.02.2013 | Christoph Reichenau
Kolumnen sind die Felsen in der Brandung der Informationsflut – insbesondere wenn sie über die Qualität verfügen, die Autoren wie Rudolf Strahm und Peter Bichsel bieten.
11.12.2012 | Christoph Reichenau
Der Kanton verfügt einen Ausgabestopp und verhindert damit unter anderem, dass Kunstwerke gekauft werden können.