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Journal B

Sagt, was Bern bewegt

Meilensteine

Entstehungsgeschichte Trägerverein Journal B & Journal B

Die Medienlandschaft in der Stadt Bern gab und gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Ende 2010 entstehen nach informellen Gesprächen erste Kontakte und Ideen, in Bern ein neues Online-Medium zu lancieren. Der Leitgedanke ist von Beginn weg, ein solches Medium nicht im Sinne eines Portals für Bürgerjournalismus aufzuziehen, sondern mit einem professionellen Redaktionsteam zu arbeiten. In den Diskussionen zeigt sich schnell, dass sich das klassische Verlegermodell überlebt hat und neue Ideen für die Trägerschaft eines solchen Mediums notwendig sind. Aus den unverbindlichen Kontakten entwickeln sich erste vertrauliche Gespräche mit Verantwortlichen aus Politik, Kultur und Medien.

Am 21. Juni 2011 wird der Verein Berner Onlinemedien gegründet (Namensänderung in «Trägerverein Journal B» im Mai 2013. In das Co-Präsidium wählen die Mitglieder Magdalena Schindler und Willi Egloff. Für den Aufbau des Online-Magazins kommt der Verein mit dem früheren «Bund»-Journalisten Manuel Gnos vom Büro kult.komm ins Gespräch. Gleichzeitig beginnt die Suche nach Vereinsmitgliedern. Der Verein tritt dazu im September 2011 erstmals an die Öffentlichkeit. 

An der Mitgliederversammlung vom 1. November 2011 beschliesst der Verein Berner Onlinemedien, das Projekt zu realisieren. Hundert Personen aus Politik, Kultur und Wirtschaft bezahlen je 500 Franken an die Startfinanzierung des neuen Online-Magazins. Der Verein beauftragt Manuel Gnos mit den weiteren Vorbereitungsarbeiten. Daraufhin beginnt einerseits die Suche nach einer geeigneten Person für die Chefredaktion und andererseits die Suche nach dem geeigneten Namen für das Magazin und nach Partnern für die technische Umsetzung.

Im Februar 2012 erklärt der Verein die Finanzierung des neuen Online-Magazins als gesichert. Das ist auch dank substantiellen Zuwendungen von Stiftungen und Privaten möglich.

Am 8. März 2012 gründet der Verein die Berner Onlinemedien AG. Verwaltungsratspräsident wird das Vorstandsmitglied des Vereins Berner Onlinemedien Christoph Reichenau, ehemaliger Kultursekretär der Stadt Bern. Am 27. April 2012 gibt der Verein den Namen des neuen Online-Magazins bekannt: Journal B. Dieser Name steht einerseits für die geografische Ausrichtung des Magazins, welches sich in erster Linie mit dem Raum Bern befassen will. Andererseits soll er ein Hinweis darauf sein, dass sich dieses Journal mit den B-Seiten der Stadt, den Hintergründen und den nicht auf den ersten Blick ersichtlichen Geschichten befassen will. Gleichzeitig mit dem Namen wird die Chefredaktion bekannt gegeben: Beat Kohler wird Chefredaktor von Journal B.

Am 18. Juni 2012 beginnt die Redaktion via Facebook, Twitter und auf einem Journal-B-Blog regelmässig über den Stand der Vorbereitungsarbeiten für das neue Online-Magazin zu berichten. Bis zur endgültigen Lancierung der finalen Internetplattform dauert es noch eine Weile. Der definitive Startschuss für Journal B fällt im Herbst 2012: Am 21. September wird das neue Online-Magazin für Bern aufgeschaltet.

Im Herbst 2013 beschliesst der Trägerverein Journal B eine Umstellung auf das Milizprinzip. Unterstützt wird die neue, ehrenamtliche Redaktion von renommierten Autorinnen und Autoren mit Text, Bild und viel Idealismus. Mit 40 Stellenprozenten übernimmt Manuel Gnos die Produktion der Texte. Die neue Ausrichtung war notwendig geworden, um den Betrieb von Journal B längerfristig sicher zu stellen.

Im Herbst 2014 zieht der Vorstand des Trägervereins eine erste, positive Zwischenbilanz. Die 40 Stellenprozente für Produktion und Administration teilt sich Manuel Gnos neu mit Jonas Ryser.