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Journal B

Sagt, was Bern bewegt

Dossier /

Wahlen 2015

Journal B hat Kandidaten von der Mitte bis links aussen gefragt: «Welches sind die entscheidenden politischen Knackpunkte in den nächsten vier Jahren und welche Massnahmen sind aus Ihrer Sicht vordringlich?» Hier die Antworten.

Neue Gärten braucht das Land!

«Wir brauchen mehr Bäume, Sträucher, wir brauchen Schatten und offene Flächen, wir brauchen Biodiversität und eine möglichst grosse Vielfalt – wobei ich Zuzügler und Zuzüglerinnen ausdrücklich willkommen heissen möchte.»

| Sabine Reber
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Die Schweiz wenden!

«Die Energiewende – weg von fossilen und atomaren Energieträgern – bildet die Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung mit minimierten Risiken. Der BKW ist es gelungen, der Bevölkerung das Risiko falsch vorzurechnen.»

| Jürg Joss
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Für mich gibt es keine Nicht-Politik

«Die Masseneinwanderungsinitiative markiert eine Zäsur; den Beginn eines Kulturkampfes. Zwei Schweiz-Bilder sind aufeinandergeprallt: die weltoffene auf die Abschottungsschweiz, die solidarische auf die Schweiz des Sozialabbaus.»

| Annette Lehmann
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Das Gute ist einfach

«Politik muss die Kunst sein, aus unterschiedlichen Haltungen in Zusammenarbeit und in gegenseitigem Respekt gemeinsame, tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Wir müssen Brücken schlagen, und das nicht nur im Wahlkampf.»

| Christine Häsler
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Keine lauen Kompromisse!

«Es braucht klare linke Positionen und Visionen. Wir müssen sagen, was wir denken und es auf die Strasse und in die Parlamente tragen. Damit die Vision einer anderen Welt für mehr Menschen denkbar wird.»

| Seraina Patzen
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Steuerfüsse senken, Abzüge abschaffen

«Steuerabzüge sind unfair, ineffizient und unsozial. Eigentlich spricht alles für eine Vereinfachung des Steuersystems – leider geht der Trend aufgrund geschickter Lobbyisten genau in die andere Richtung. Hier möchte ich Gegensteuer geben.»

| Michael Köpfli
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Von BAZORE lernen

«Es ist nicht unvermeidliches Schicksal, wenn bei der Bildung, bei der Sozialhilfe gespart wird und wenn die Leistungen der Arbeitslosenversicherung oder die staatlichen Integrationsleistungen gekürzt werden. Es ist vielmehr bewusste, auf Ausgrenzung zielende Politik.»

| Willi Egloff
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Lesen Sie die Packungsbeilage!

«Der Wahlkampf fühlt sich auch in der heissen Phase nicht wie ein Wettbewerb der Ideen an, sondern wie eine Castingshow. Dagegen haben die Grünen von Anfang an auf einen inhaltlichen Wahlkampf gesetzt.»

| Regula Rytz
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Für die ökologische Verkehrswende

«Die Verkehrswachstumsprognosen sind horrend und machen Angst, nicht stolz. Schon der heutige Verkehr ist vielerorts kaum zu bewältigen. Jetzt ist die Zeit reif, nach der Energiewende die Verkehrswende voranzutreiben.»

| Evi Allemann
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Kämpfen, statt schlafen…

«Im Jahr 2013 besassen die 300 Reichsten der Schweiz 564 Milliarden Franken. 'Während die Hirten schlafen, stiehlt man die Wolle den Schafen', sagt man. Ich wünsche mir mehr Schlafstörungen für die Schweiz.»

| Sabine Hunziker
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«Andere» dürfen nicht «schwer punkten»!

«Im Moment liegt der Schwerpunkt in der Mobilisierung aller progressiven Kräfte im Land zur Verhinderung des drohenden Rechtsrutsches.»

| Roman Gugger
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Dene wos weniger guet geit

«Ursachenbekämpfung der Flüchtlingsproblematik fängt bei der Entwicklungshilfe und Friedensförderung an. Dafür will ich mich im Nationalrat einsetzen.»

| Matthias Stürmer
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Kommentar

Achtung: Substanz!

KandidatInnen haben in unserer Serie zu den Wahlen 2015 ihre Politik dargelegt. Wir blicken auf ihre Texte zurück. Jetzt sind die WählerInnen dran. Am Sonntagabend kennen wir die neue Zusammensetzung des National- und Ständerats.

| Christoph Reichenau
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