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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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19.02.2014 | 14:38

Die Frage stellt sich immer verschärfter: Gibt es ein menschliches Grundrecht auf würdige Existenz oder sollen nur Auserwählte anständig leben können? Wird unsere Gesellschaft feudaler? Eine erste Geschichte zur nächsten Abstimmung.

Vergangene Woche wurde der Abstimmungskampf für einen verfassungsmässigen Mindestlohn eröffnet. Mindestlöhne von 22 Franken in der Stunde würden rund 9% der Arbeitnehmenden oder 330'000 Menschen besser stellen. Die Hauptbetroffenen sind Frauen in der Verkaufsbranche.

Die Einführung eines Mindestlohns hätte auch Auswirkungen auf den Mittelstand. So würden die Löhne nach unten hin stabilisiert und Lohndumping erschwert.

Die Abstimmung findet am 18. Mai 2014 statt.