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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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16.10.2012 | 13:58
An der Friedbühlstrasse ging es zu vergangenen Zeiten nicht immer so friedlich zu und her.

Remo hat das Rätsel gelöst. Gesucht war die Friedbühlstrasse. An dieser Strasse reichen sich die verschiedenen Lebensabschnitte die Hand.

Einerseits sind die Hebammenschule und ein Schulhaus Anstösser, andererseits der Bremgartenfriedhof. Dieser wurde 1865 als Ersatz für den Monbijoufriedhof eröffnet. Wie man auf Wikipedia erfahren kann, ist die Friedbühlstrasse heute auch für Liedermacher Mani Matter, dem im Moment eine Ausstellung im historischen Museum gewidmet ist, «d'Strass won i drann wone». Und es ist keine Einbahnstrasse. ebenfalls hier bestattet ist auch der Pfarrer, Gemeinderat und Schriftsteller Klaus Schädelin. Schön, dass es hier in heutiger Zeit so friedlich zugeht. Das war nicht immer so. Im Historisch-topographischen Lexikon der Stadt Bern von Berchtold Weber erfährt man, dass hier an der Friedbühlstrasse früher eine Richtstätte stand. Der Friedbühl hiess früher Galgenhübeli. «1384 wird der Galgen auf den höchsten Punkt des 1971 abgetragenen Hügels südöstlich des Friedbühl-Schulhauses verlegt, wo er bis 1826 im Gebrauch steht», schreibt Weber.