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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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02.10.2012 | 12:02
Gesucht war der Lombachweg.

Rasch war die richtige Lösung gefunden. Der Lombachweg war schnell erkannt. Den Namen hat die Strasse von einem alten Berner Geschlecht, welches seinen Wirkungskreis offensichtlich weit über die Stadt hinaus ausdehnte.

Davon zeugt beispielweise die Lombachalp bei Habkern, welche zu frühreren Zeiten im Besitz der edlen Herren von Bern war. Heute sind am Lombachweg unter anderem Vertretungen anderer Nationen zu Hause. So auch die Botschaft der Türkei. 1993 fielen hier tödliche Schüsse vom Botschaftsgelände, als kurdische Demonstranten vor dem Gebäude auf ihre Situation hinweisen wollten. Dies war ein Auslöser dafür, dass laut VBS ab 1994 Milizsoldaten helfen mussten, verschiedene Botschaften in Bern zu bewachen. Dieser Schutz musste schnell auf andere Botschaften asgedehnt werden. Unter dem Namen «Amba Centro» standen bis 2009 WK-Truppen in Bern Wache – auch am Lombachweg. Dieser wird heute von Polizei und militärischer Sicherheit bewacht.