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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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07.07.2015 | 14:12

Geht das noch, unschuldig ins Meer zu steigen? Können wir dort den Flüchtlingen entrinnen, die auf der Überfahrt nach Europa ertrunken sind? Der Sommer am Meer ist anders geworden, real und in unserer Vorstellung. Ein Fast-Sonett.

 

Sommer am Meer
fast ein Sonett

Der Sommer ist da und wir fahren ans Meer
mit Streit, Gepäck und Proviant
mit dümmlichen Gameboys in jeder Hand
auch der Stau ist da, und heiss ist der Teer

Endlich am Ziel, ein Hotel direkt am Meer
Gerangel beim Frühstück, Gerangel am Strand
ein Keifen und Weinen im Familienverband
wir sind uns in den Ferien einfach zu schwer

Als wir endlich den Fuss Richtung Wasser erheben
bemerken wir blass und von Übel gepackt
da schwimmen uns zahlreiche Leichen entgegen

Wir flüchten, doch sie sind schneller und nackt
wir hören das düstere Meeresbeben
Noch vor der Grenze haben sie uns gepackt

***

Der Sommer war da und wir warn an Meer
dort fanden uns Tote und hielten uns fest
sie brachten uns stumm in ihr Todesnest
da weinen wir nun, für immer im Meer

aus: Das politische Sonett / Juni 2015 Sandra Künzi

01.07.2015 | 16:07

Bei der Konzeption von Journal B stellte sich die Frage: Wetterbericht? Nein, nur die tägliche Temperatur der Aare, dafür oben links auf der Startseite. Mit steigenden Temperaturen wächst die Lust auf einen Aareschwumm.

Also am letzten Sonntag ein Blick in Journal B: 14,8 Grad. Eine andere website: 16,2 Grad. Was jetzt? Am Montag der Austausch unter Kollegen: Ich war nicht als einziger deswegen auf Journal B. Einer hat sogar kurz darauf die offizielle Station des Bundes in der Schönau passiert: 15,0 Grad. Gute Qualitätskontrolle. Aber immer noch zu kalt. Doch es lohnt sich, die Aaretemperatur auf Journal B in den nächsten Tagen weiter zu beachten!

27.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Ich wollte wissen, was das für Leute sind, die unsere Trams putzen und warum sie diese Arbeit machen.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie noch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen.

Zum vollständigen Programm der Aktionswoche.

26.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Es gehe darum, den Flüchtlingen, die hierher kommen, ein Gesicht zu geben und ihnen zuzuhören. Darum braucht es andere Geschichten.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie noch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen.

Zum vollständigen Programm der Aktionswoche.

25.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Die Leute vom Team Sauber erzählen, dass ihre Arbeit allgemein geschätzt werde und sie wenig schlechte Erfahrungen machten.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie vom Mittwoch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen. Vernissage: heute Mittwoch, 25. März, 17 Uhr.

Zum vollständigen Programm der Aktionswoche.

24.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Auf die Idee dieser Reportage gekommen bin ich, weil mich die Leute in 'Team Sauber'-Overalls, die mit Putzkessel an den Haltestellen unterwegs waren, interessierten.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie vom Mittwoch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen. Vernissage: morgen Mittwoch, 25. März, 17 Uhr.

Zum vollständigen Programm der Aktionswoche.

23.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Das Team Sauber ist kein Arbeits-, sondern ein Integrationsprojekt.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie vom Mittwoch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen. Vernissage: Mittwoch, 25. März, 17 Uhr.

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22.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Es geht beim Team Sauber um die unterste Stufe der Arbeitsintegration, um ein 'Arbeitstraining', aus dem eine Praktikumsstelle oder eine Lehre resultieren kann.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie vom Mittwoch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen. Vernissage: Mittwoch, 25. März, 17 Uhr.

Zum vollständigen Programm der Aktionswoche.

21.03.2015 | 06:30
(Foto: Peter Eichenberger) (photo: Peter Eichenberger)

«Die Hasskampagne der SVP brennt sich langsam aber sicher in die Köpfe ein. Das ist gefährlich.» (Peter Eichenberger)

 

«E suberi Sach – unterwegs mit dem Team Sauber BERNMOBIL» ist eine Fotoreportage von Peter Eichenberger. Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus ist sie vom Mittwoch bis zum Samstag im Kornhausforum (Foyer 1. Stock) zu sehen. Vernissage: Mittwoch, 25. März, 17 Uhr.

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01.02.2015 | 11:26
Irgendwie subversiv: Greift die Privatverkehrslobby die rotgrüne Stadtregierung an? (Foto: Fredi Lerch) (photo: )

Was geht vor in der Stadt? Seit Tagen irritieren anonyme Plakate unsere städtisch-bodenständige Phantasielosigkeit. Steckt Blocher dahinter? Oder doch eher die Rotgrünen?

Wer könnte ein Interesse haben, die Stadt mit Plakatständern voller schwarzweisser Weltformatplakate vollzustellen? Die politischen Radikalinskis (schwarzweiss)? Oder die aussenpolitisch Grössenwahnsinnigen (Weltformat)?

Ist es denkbar, dass die SVP den nationalen Wahlkampf vom Oktober bereits jetzt lanciert (Bundeshauptstadt!)? Die kecke Aufforderung, nicht in den Bus einzusteigen: Ist das eine antietatistische Stichelei gegen den städtischen Service Public? Und die unverfrorene Bitte, gleich zur Polizeihauptwache durchzugehen: Ist das nicht ein perfider fremdenfeindlicher Irreführungsversuch gegenüber abgewiesenen AsylbewerberInnen?

Oder haben sich – andersherum – die Rotgrünen zur Legislaturhalbzeit etwas Originelles auszudenken versucht? Darf man in der Aktion gar ein bisschen verschupfte Subversivität wittern? Zeugen die konsequent eingesetzten, verwirrlichen Doppelparolen – die die hochwohllöbliche Amtssprache als konfuses Gebrabbel konterkarieren – von einem geradezu anarchischen Augenzwinkern?

Blocher oder die Rotgrünen? Journal B bleibt dran!