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Strik wird nicht entlassen

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat entschieden. Professor Werner Strik wird nicht entlassen. Zwar seien Leistungen und Führungsverhalten in einigen Punkten ungenügend, stellten aber nicht triftige Kündigungsgründe dar.

Nach mehreren Wochen Funkstille, in denen von offizieller Seite auch auf mehrfaches Nachfragen keine Informationen zu erhalten waren, hat nun der Regierungsrat vor den Medien darüber informiert, wie es mit den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD) weitergeht. Kernpunkt dieser Entscheidung ist, dass Professor Werner Strik nicht entlassen wird.

Im Februar dieses Jahres haben die UPD bei der Universitätsleitung die Entlassung von Werner Strik, Direktor Erwachsenen-Psychiatrie, sowie dessen sofortige Freistellung beantragt. Diesem Antrag gibt die Regierung nicht statt. Dies nachdem die Akten geprüft und sowohl Werner Strik als auch Regula Mader als Vorsitzende der Geschäftsleitung der UPD befragt worden sind. Laut dem entsprechenden Gutachten reichen die Vorwürfe der UPD an Strik für eine Entlassung nicht aus. Verschiedene Fehlleistungen, die ihm vorgeworfen werden, seien nicht belegt, schreibt der Regierungsrat. Um nach dem Entscheid die Situation innerhalb der UPD zu beruhigen, will Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud die Geschäftsleitung der UPD eng begleiten. Ab Januar 2013 soll sich eine Taskforce um die strukturellen Probleme der UPD kümmern.