Aare
°

Journal B

Sagt, was Bern bewegt
Aare
°

«Dr Matter isch dr Matter»

Oli Kehrli wird oft mit Mani Matter verglichen. Er selber hält diesen Vergleich für abstrus. Matter ist für ihn eine Quelle der Inspiration, wie er beim Gang durch die Sonderausstellung im historischen Museum erklärt.

Oli Kehrli wandelt auf den Spuren der Berner Troubadoure und der Ikone Mani Matter. Nach dem Tod der Lichtgestalt des Berner Chansons wurde es etwas ruhiger in den Berner Gewölbekellern, wo in den 50er und 60er Jahren die Chansonkultur begründet wurde.

Oli Kehrli holte den Berner Chanson im Jahr 2010 mit seinem Debutalbum «We Meitschi Buebe...» in die Gegenwart zurück. Gefördert von Troubadour und Matter-Freund Jacob Stickelberger produzierte Kehrli ein Album, welches sich nahtlos in die Tradition seiner grossen Vorgänger einreiht. Dieses Jahr erschien sein zweites Album «Am Chnoche Gnage».

Aus diesem Grund begab sich Journal B mit Oli Kehrli ins Historische Museum, wo Matters Werk in der aktuellen Sonderausstellung gekonnt inszeniert und stilvoll gewürdigt wird. Kehrlis Begeisterung für Matter war beim Gang durch die Ausstellung auf Schritt und Tritt spürbar. Mani Matter sei für Ihn zusammen mit Jacob Stickelberger und den Berner Troubadouren stets eine grosse Quelle der Inspiration gewesen. Obwohl der Vergleich mit Mani Matter immer wieder an ihn herangetragen wird, würde er sich selbst nie mit Matter vergleichen. «Das wär abstrus, dr Matter isch dr Matter u dr Kehrli isch dr Kehrli.»