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Die Stapi-Wahl mit Unterstützung des «Bund»?

Welche Rolle spielte die Berichterstattung des «Bund» beim Wahlkampf ums Stadtpräsidium 2017? Ein Beitrag eines ehemaligen «Bund»-Journalisten lässt aufhorchen.

Alec von Graffenried bei einer Ansprache 2019 (Foto: parlament.ch)

«Der Bund» wird 170 Jahre alt und blickt im eigenen Blatt zurück auf die bewegte Geschichte der Lokalredaktion. Eine der neueren Anekdoten im Text handelt vom Stapi-Wahlkampf 2017. Der damalige und heutige Chefredaktor der Tageszeitung, Patrick Feuz, blickt in einigen Sätzen zurück auf die damals laut gewordenen Vorwürfe, der Bund habe sich gegen Ursula Wyss verschworen.

So weit, so unaufregend. Es ist die Rückschau einer geschrumpften Print-Publikation auf die eigene Vergangenheit. Die geschilderte Begebenheit zum Wahlkampf Wyss gegen von Graffenried ist nichts Neues.

Doch gestern Abend griff der ehemalige Bund-Journalist Basil Weingartner die Rolle des «Bund» und insbesondere Patrick Feuzs neu auf. Im elfteiligen Thread auf seinem privaten Twitter-Account erzählt Weingartner die Vorgänge aus seiner, wie er schreibt «subjektiver» Sicht. Diese Darstellung rekonstruiert die Wahl Alec von Graffenrieds als eine, in der Patrick Feuz «eine wichtige Rolle» gehabt habe, «wenn es darum ging, Alec von Graffenried zum Stapi zu machen.»

Auch der Beschuldigte Patrick Feuz meldete sich zu Wort und tat die Geschichte als Legendenbildung ab: