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Konsumenten sind nicht genügend geschützt

«KonsumententInnenschutz ist keine Frage von Rechts oder Links.» RaBe-Info sprach mit SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo über das 50-jährige Jubiläum der Stiftung für Konsumentenschutz.

Priska Birrer-Heimo von der Stiftung für Konsumentenschutz. (Foto: zvg)

Vor fünfzig Jahren wurde die Stiftung für Konsumentenschutz in der Schweiz gegründet. Sie ist bis heute die wichtigste VerbraucherInnenschutzorganisation des Landes. Das Jubiläum wird mit der Ausstellung «Zur Kasse bitte» im Politforum Berner Käfigturm gefeiert. Sie dauert noch bis am 20. März 2015.

Kräftig zur Kasse gebeten werden Herr und Frau Schweizer nach wie vor. Die Schweiz ist und bleibt eine Hochpreisinsel. Trotz Wettbewerbs- und Kartellgesetzen machen Betriebe untereinander die Preise aus. Noch immer dürfen in vielen Branchen nicht alle fehlerhaften Waren einfach so zurückgebracht werden. Im Vergleich zur EU und zu den USA hinkt die Schweiz im Konsumentenschutz hinterher.

Gibt es denn da wirklich etwas zu feiern? Das wollte RaBe-Info-Redaktionsleiter Michael Spahr von Prisca Birrer-Heimo wissen. Die SP-Nationalrätin ist Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz.

Priska Birrer-Heimo nimmt heute Dienstag, 25. November 2014, um 19 Uhr an der Podiumsdiskussion «Hochpreisinsel Schweiz – Von der Wirtschaft gewollt, von der Politik geduldet?» teil.