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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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Die Stadt Bern hat eine Kulturstrategie

Mit Sperrfrist 17.30 Uhr wird heute die «Kulturstrategie der Stadt Bern 2017-2028» veröffentlicht. Diese Strategie besteht aus einem Bericht und einer Beilage zu den «Zielen & Massnahmen 2017-2020». – Hier sind sie.

In seinem Geleitwort zur Kulturstrategie fächert Stadtpräsident Alexander Tschäppät auf, was er unter einer «gelungenen Kulturpolitik» versteht: Weitsicht und  Zukunftsperspektiven; breite Abstützung in der Bevölkerung; dynamische Antworten auf die Fragen «Was braucht es?» und «Was kann die Stadt dazu beitragen?» Darüberhinaus brauche es – die Kulturschaffenden werden es gerne hören – Dialog, das heisst, Verbesserung der Kommunikation und transparentere Gestaltung der Abläufe. Das Engagement für die Kulturstadt Bern zielt für Tschäppät weit über die Pflege der Schöngeistigkeit hinaus: «Kultur ist ein Labor für eine demokratische, integrative und dynamische Gesellschaft.»

Der Bericht zur Kulturstrategie

Die Arbeit an der neuen Kulturstrategie wurde von einem Steuerungsausschuss, einer Projektgruppe und einer Expertengruppe unterstützt. Projektleiterin war Franziska Burckhardt, die mit Ursula Pfander auch die Redaktion der Texte besorgte. Geboten wird eine Skizze der kulturpolitischen Herausforderungen hier und jetzt, vom gesellschaftlichen Wandel über Partizipation, Digitalisierung, Kunstfreiheit, Kooperation und Dialog bis zur Skizze der Rahmenbedingungen mit der Feststellung: «In erster Linie geht es darum, die Selbstorganisation, zivilgesellschaftliche Initiativen und kulturelle Projekte nicht zu behindern.»

Umrissen werden danach vier Grundprinzipien, nach denen die skizzierten Herausforderungen angegangen werden sollen («Bekenntnis zur Kulturstadt Bern», «Vielfalt der kulturellen Akteurinnen und Akteure», «Kultur ist ein öffentliches Interesse», «Partnerschaft und Dialog»). Der letzte Teil stellt die sechs strategischen Handlungsfelder vor, die «der Politik und der Verwaltung als Orientierungsinstrument» dienen sollen. Sie betreffen die Kulturproduktion, den Zugang zu Kultur, die Ausstrahlung von Kultur, Freiräume, Partizipation und Dialog sowie die Kooperation in der öffentlichen Kulturförderung.

Hier geht es zur «Kulturstrategie der Stadt Bern 2017-2018».

Ziele & Massnahmen 2017-2020

In der 48seitigen Beilege zum Strategiebericht wird konkretisiert, wie die Stadtverwaltung die sechs Handlungsfelder des Strategiepapiers in den nächsten vier Jahre umzusetzen gedenkt. «Zielsetzungen und Massnahmen sollen alle vier Jahre überprüft, evaluiert und neu aufgesetzt werden», steht in der Einleitung. Das heisst: auf 2021 und auf 2025 soll es überarbeitete Massnahmenpapiere zur Kulturstrategie geben.

Hier geht es zu den «Zielen & Massnahmen 2017-2020».

Journal B kommt auf die beiden Dokumente zurück.