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Kunst-Stafette #46: Alex Güdel

Kunst-Stafette

In seiner Bildreihe von «Arrangements» lässt der Künstler Alex Güdel Körperteile und Textilien einen eigenwilligen Tanz im luftleeren Raum vollführen. Halb nackt und halb verhüllt muten seine Figuren zugleich fremd und barock verspielt an.

Alex Güdel, Arrangement # 8, 2013, Collage/Malerei auf Holz, 240 x 150 cm. (zvg)

Was hat dich zu dieser Arbeit veranlasst?

Alex Güdel:

Zu einer Arbeit veranlasst mich nicht etwas Konkretes. Es ist ein ständiges Herantasten an ein inneres Bild, an etwas Unformuliertes, das sich in meinen Arbeiten im besten Fall manifestiert. Ich versuche natürlich, mit jeder Arbeit etwas deutlicher, genauer zu werden.

Welchen Raum brauchst du für deine Kunst?

Ich brauche Raum in meinem Atelier, möglichst in der Nacht. Am liebsten, wenn es draussen regnet.

Sind gesellschaftliche Fragen Thema deiner Kunst?

Ja, natürlich.

Wo siehst du Potenzial zur Nutzung des öffentlichen Raums?

Vielleicht sollte man ein Areal bestimmen, wo man hingehen kann, um in Ruhe und Frieden zu sterben.

Welches ist dein persönlicher Hotspot in Bern?

Mein Atelier im Progr.

Die nächste Kunst-Stafette erscheint am 3. November mit Alex Güdel.