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Kunst-Stafette #41: Martin Wenger

Kunst-Stafette

Martin Wenger inszeniert seine kleinen, archetypischen Holz-Figuren vor magisch anmutenden Farblandschaften. Entstanden sind sie im Atelier des Künstlers in einem umgenutzten Industriebau in Grosshöchstetten.

Die Skulptur «Augenblicke, die zählen» (Holz, 2014) vor dem Gemälde «Die Zeit beginnt» (Acryl auf Leinwand, 2015).

Was hat dich zu dieser Arbeit veranlasst?

Martin Wenger:

Meine Arbeiten entstehen, weil ich Freude daran habe.

Welchen Raum brauchst du für deine Kunst?

Mein Atelier ist dazu am besten geeignet.

Sind gesellschaftliche Fragen Thema deiner Kunst?

Nicht wirklich. Mit den Gemälden erzähle ich die Entstehung des Universums, die Skulpturen sind die Bewohner dieser Welten.

Wo siehst du Potenzial zur Nutzung des öffentlichen Raums?

Zum Glück fördern viele professionelle Galerien ihre Künstler. Zusätzliche Plattformen könnten Aktionen sein, an gut besuchten Orten. Warum nicht am Bahnhof, oder auf dem Bundesplatz? Da würde ich sofort mitmachen.

Welches ist dein persönlicher Hotspot in Bern?

Das Schwellenmätteli: Das ist wie Ferien am Meer, aber mitten in Bern.

Die nächste Kunst-Stafette erscheint am 25. August mit Adriana Stadler.