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Kunst-Stafette #20: Ronny Hardliz

Kunst-Stafette

Für einmal gibt es kein Bild zu sehen, sondern ein Gespräch zu hören. Der Berner Künstler Ronny Hardliz nutzt die Plattform, um sich zusammen mit Lucie Kolb und Martin Beutler Gedanken zur Definition des öffentlichen Raums zu machen.

Der öffentliche Raum ist schwer zu fassen: Wo beginnt er, wo hört das Private auf? Und wie verhält es sich mit der Kunst? Materialisiert sich Öffentlichkeit, sobald dieser Beitrag aufgeschaltet ist oder erst mit unserer Teilhabe daran?

Hineinhören und den Faden weiterspinnen lohnt sich.

Titel des Werks: Zwei Missverständnisse prägen die Kunst: Erstens, sie werde für ihre Rezipienten gemacht, zweitens, Kunstschaffende würden sie für sich selbst machen. Kunst wird in Wahrheit für die Übrigen, die sie (noch) nicht wahrnehmen, gemacht: ihr Potential ist ihr Wesen. Deshalb erlischt mit jeder neuen Rezipientin ein Funke ihrer Hoffnung. Das schließlich ist das große Dilemma der Kunst im öffentlichen Raum.

Was hat dich zu dieser Arbeit veranlasst?

Ronny Hardliz:

That is a very good question. I should not want to spoil it with an answer.

Welchen Raum brauchst du für deine Kunst?

My head wants to ache.

Sind gesellschaftliche Fragen Thema deiner Kunst?

Had you heard Marya Freund last April in Palermo singing Arnold Schoenberg's «Pierrot Lunaire», I doubt whether you would ask that question.

Suchst du die Öffentlichkeit?

According to the Farmers' Almanac this is False Spring.

Wo siehst du Potential zur Nutzung des öffentlichen Raums?

Please repeat the question …

And again …

And again …

Welches ist dein persönlicher Hotspot in Bern?

I have no more answers.

Nächste Kunst-Stafette am 9. September mit Martin Beutler.