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Klein, unabhängig und familiär: Quartierläden

Das alteingesessene Matte-Lädeli, den selbstverwalteten Q-Laden in der Lorraine und den brandneuen Laden im Murifeld – RaBe Subkutan besucht drei Berner Quartierläden. Kleine, unabhängige Läden, die Lebensmittel und andere Produkte für den täglichen Bedarf anbieten, die Begegnungsorte für Quartierbewohner*innen sind und die Samen pflanzen für eine gerechtere Welt.

Im Bild der Laden im Murifeld.

Für die Quartiergemeinschaft

Schon zweimal wurde der Matte-Laden von einem Hochwasser überschwemmt und beides Mal wieder aus dem Wasser gezogen. Aram Melikjan, Besitzer und Geschäftsführer des Ladens, setzt sich seit 25 Jahren dafür ein, dass das Lebensmittel-Lädeli im Berner Matte-Quartier am Leben bleibt. Denn für ihn ist klar: „Jedes Dorf braucht eine Schule, eine Kita, eine Beiz, eine Post und ein Lädeli.“ Zita Bauer hat Aram Melikjan getroffen.

Ohne Konkurrenz, dafür mit politischem Anliegen

Ökologie, Fairness, Regionalität, Saisonalität, Transparenz und Solidarität – das sind die Grundsätze des Q-Ladens in der Berner Lorraine. Der Q-Laden verkauft nicht nur Produkte für den alltäglichen Bedarf, sondern engagiert sich auch politisch. Was es mit Spionier-AG auf sich hat und wie sich der Q-Laden aus dem Konkurrenzkampf entziehen kann, hat Mischael Escher von Trudi und Arlette, Mitglieder des Q-Laden-Kollektivs, erfahren.

 

Das Quartier bezahlt die Ladenmiete

Der „Laden im Murifeld“ ist ein Küken unter den Quartierläden, es gibt ihn erst seit eineinhalb Jahren. Das Besondere daran ist, dass die Ladenmiete von den Quartierbewohner*innen gestemmt wird. Corina Spaeth war von Anfang an mit dabei und erzählt Marta Krämer live im Studio, wie der Laden und das dazugehörige Café entstand, wie das mit der Miete genau funktioniert und warum der Laden nicht nur Geschäft, sondern auch Begegnungsort wurde.

 

Apropos:

Buchtipp zum Sendungsthema von Anna Christen aus der Buchhandlung Klamauk: Einfach Bern, die Perlen der Stadt