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Journal B

Sagt, was Bern bewegt
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Krieg im Ohr

Das menschliche Lärmempfinden ist unterschiedlich. Was einige als Lärm wahrnehmen, ist für andere Musik in ihren Ohren. RaBe Subkutan hat sich mit Lärm, Lärmbelastung und «lärmiger» Musik beschäftigt.

Heulende Autos, quietschende Trams, scherbelnde Gläser – die Lärmquellen in unserem Alltag sind divers und sie dringen auch in unsere Wohnungen ein. Zum Beispiel in die von Jeannette Wolf im Berner Mattenhof-Quartier. Die Subkutan-Redaktorin sucht den persönlichen Umgang mit diesem ungebetenen Mitbewohner und wird dabei beraten von Mark Brink, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Umwelt, Abteilung Lärm, und Privatdozent an der ETH Zürich, spezialisiert auf Umweltepidemiologie und Lärmwirkungsforschung.

Lärmige Autos – Musik für gewisse Ohren

Akustisch getunte Autos führen bei der Subkutan-Redaktorin Marta Krämer zu schlaflosen Nächten und stören sie auf ihren Ausflügen mit dem Rennrad. Damit ist sie nicht allein. Laut dem Bundesamt für Umwelt ist «tagsüber jede siebte und in der Nacht jede achte Person an ihrem Wohnort schädlichem oder lästigem Verkehrslärm ausgesetzt». Lärmverschmutzung kann Menschen und die Umwelt tatsächlich krank machen. Wieso also würde jemand ein eh schon lautes Gefährt noch lauter machen wollen? Dieser Frage geht Marta Krämer auf den Grund und besucht dafür René Hadorn in seiner Autowerkstatt.

Noise – Zwischen Lärm und Musik

Der Name des Musikgenres «Noise» ist Programm, denn diese Musik funktioniert jenseits von herkömmlichen Instrumenten und Klängen. Wie dieses Genre entstand und warum es rebellisch ist, wissen Peter Kraut, stellvertretender Leiter des Studienbereichs Musik an der Hochschule der Künste Bern (HKB), und Miao Zhao, chinesische Noise-Künstlerin und Studentin an der HKB. Lea Stadelmann hat mit den beiden gesprochen.