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Mut, Mutiger, Mädchenhouse

Mädchenhäuser bieten Schutz für weibliche Jugendliche. In der Schweiz gibt es jedoch nur ein einziges. Doch das soll sich jetzt ändern. Der RaBe Subkutan Live Talk mit Mel Hiltbrand von Mädchenhouse des Filles.

In der Schweiz gibt es nur ein einziges Mädchenhaus. Es steht in Zürich und hat gerade mal sieben Plätze zur Verfügung. Dies soll sich nun ändern: Der Verein Mädchenhouse des Filles plant ein Pilotprojekt für ein zweites Mädchenhaus in Biel. Es soll sechs Monate lang mit drei Plätzen getestet und dann hoffentlich verlängert werden. Finanziert wird das Projekt durch ein Crowdfunding. Dies wurde am 4. Februar erfolgreich abgeschlossen, nun folgt die Umsetzung.

Die Umsetzung orientiert sich an den Bedürfnissen der jungen Frauen. Denn ein Mädchenhaus bietet explizit Schutz und Sicherheit für weibliche Jugendliche, die Gewalt erlebt haben. Sie haben andere Bedürfnisse als ältere Frauen, die zum Beispiel mit ihren Kindern in einem Frauenhaus Zuflucht finden. Diesen Bedürfnissen möchte der Verein Mädchenhouse des Filles mit einer feministischen Haltung begegnen.

Livia Schambron erfährt im Subkutan Live Talk von Mel Hiltbrand, warum Mädchen zwischen 18 und 20 Jahre nicht ins Frauenhaus passen, wie Feminismus konkret im Alltag gelebt wird und was die Herausforderungen dabei sind.