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Nacht der Forschung

Aus den Quartieren

Der kommende Samstag steht in der Länggasse ganz im Zeichen der Wissenschaft. Die Universität Bern lädt zur dritten «Nacht der Forschung». Für Interessierte aus dem Länggass-Quartier gibt es zwei besonders spannende Angebote.

«Nacht der Forschung» rund um das Hauptgebäude der Universität Bern (© Universität Bern / Foto: Thomas Reufer).

Kann man das Wetter rekonstruieren? Wie entstehen Sinneseindrücke in unserem Gehirn? Wann ist eine Stadt smart? Was versteht man unter der dunklen Materie unseres Erbgutes? Warum ist Grönland in Wirklichkeit viel kleiner als auf allen Karten abgebildet? An der «Nacht der Forschung» am 16. September ermöglichen über 400 Forscherinnen und Forscher der Universität Bern aus unterschiedlichsten Bereichen Einblicke in ihr Tun.

Das grosse Wissensfest findet zwischen 16.00 und 24.00 Uhr in und um das Hauptgebäude, die Exakten Wissenschaften und die UniS statt. In Zelten, Seminarräumen und Hörsälen werden die Besucherinnen und Besucher eingeladen, bei Experimenten selber Hand anzulegen oder in den Hörsälen bei vertiefenden Vorträgen und Diskussionen mitzureden.

Der Besuch der «Nacht der Forschung» ist kostenlos und viele Programmpunkte sind auch für Kinder ab zirka fünf Jahren geeignet. Neben wissenschaftlichen Veranstaltungen erwarten das Publikum auch viele kulturelle und kulinarische Attraktivitäten. Die persönliche Begegnung zwischen Forschenden und dem Publikum steht im Zentrum.

Informationen und das aktuelle Programm sind hier zu finden.

Bodenproben aus dem Quartier

Aus dem Angebot der Nacht der Forschung seien zwei Angebote herausgepickt, die für Quartierbewohnerinnen und -bewohner der Länggasse von besonderem Interesse sein könnten:

• Wie heavy metal ist Ihr Boden? An einem Stand, der vom Geographischen Institut betrieben wird, können Besucherinnen und Besucher Bodenproben mitbringen. Diese werden dann auf Schwermetalle untersucht. Dies ist gerade bei «Länggass-Dreck» aus dem Quartier spannend. Der Stand befindet sich an der Hochschulstrasse zwischen Hauptgebäude und Verwaltungsgebäude und ist durchgehend von 16 bis 24 Uhr geöffnet.

• Achtung Satellit! Beim Angebot des Astronomischen Instituts kann man vom Dach des ExWi-Gebäudes mit Teleskopen den Blick in die Sterne richten. Vom Dach ergibt sich aber auch ein neuer, ungewohnter Blick Richtung Länggass-Quartier.

Zudem haben die Angebote «Wer hat Angst vor dem Schreckhorn» der Forschungsstelle für Namenkunde (Erdgeschoss UniS, 16-24 Uhr – Quiz, woher Berner Flurnamen kommen) und «Mit Gotthelf ins digitale Zeitalter» der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf (2. Obergeschoss Hauptgebäude, 16-24 Uhr) besonders lokale Bezüge.

Nicht zu vergessen ist auch, dass die gesamte Veranstaltung auf der Grossen Schanze im Länggassquartier stattfindet.