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Ein mobiler Spielplatz für «Viktoria»

Kunstschaffende haben zusammen mit Kindern im Hof der alten Feuerwehrkaserne einen Spielplatz gebaut, der keine Baubewilligung benötigt. Letzten Samstag ist er eingeweiht worden.

  • Die am Projekt beteiligten Kinder lauschen den obligaten Vernissage-Reden. Mit Hut und in der Mitte der drei Erwachsenen: Teddy Wassmer. (Foto: Naomi Jones)
  • Ein Wagen voller Strassenspiele. (Foto: Naomi Jones)
  • Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) besuchte die Vernissage. Rechts: Projektleiter Piotre Tollik. (Foto: Naomi Jones)
  • Nun gehts los. Der mobile Spielplatz ist eröffnet. (Foto: Naomi Jones)
  • Quartierbewohner spielen mit Kindern Tischfussball. (Foto: Naomi Jones)
  • Auch der neu konstruierte Pingpongtisch ist beliebt. (Foto: Naomi Jones)
  • Dieses bunte Gefährt ist eine Zielscheibe für Tennisbälle. Wer trifft, muss seinen Ball nachher nicht aufräumen. (Foto: Naomi Jones)
  • Die Jungs spielen gerne mit Bällen. (Foto: Naomi Jones)
  • Die Kulturvermittlerin Meris Schüpbach (rechts) hat das Projekt angestossen. (Foto: Naomi Jones)
  • Nachdem sich die Kinder verzogen haben, testen die Erwachsenen die Geräte für sich: Teddy Wassmer und Jon Hofmann, Leiter der Quartierwerkstatt. (Foto: Naomi Jones)

Vernissage mit jungen Künstlern in der Alten Feuerwehrkaserne: Die beiden Kunstschaffenden Piotre Tollik und Teddy Wassmer haben letzten Samstag zusammen mit Flüchtlings- und Quartierkindern ihre Werke aus dem Projekt «Artlabor» und «Kids West» gezeigt. Gemeinsam haben sie Fahrräder bunt bemalt und Veloanhänger zu Spielkisten, Töggelikästen, Pingpong- und Billardtischen umfunktioniert. «Nun haben die Kinder einen mobile Spielplatz», sagte Piotre Tollik dazu.

Das Projekt startete letzten Herbst nach den Diskussionen um das Spielverbot für Flüchtlingskinder im Hof der Alten Feuerwehrkaserne Viktoria. Im Oktober ist bekannt geworden, dass die Kinder des Durchgangszentrums nicht draussen spielen durften. Finanzdirektor Alexandre Schmidt (FDP) zu dessen Direktion die Liegenschaft gehört, öffnete schliesslich den Hof für die Kinder. Nun haben sie auch noch die nötigen Spielgeräte. Da diese mobil sind, benötigen sie kein Baugesuch, gegen das Nachbarn Einsprachen einreichen könnten.