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Von Atheistinnen bis zur Hand Gottes

Die Weltreligionen erhalten in Bern ein Haus der Religionen. Das RaBe-Info wirft einen Blick auf die Abwesenden: die Freidenkerinnen und die Nischenreligionen Raucherkirche und «Iglesia Maradoniana – die Hand Gottes».

  • Das Haus der Religionen steht am Europaplatz in Bern. (Foto: Michael Spahr)
  • Haus der Religionen mit Spitze des Hindutempels, die aus dem Dach hervorragt. (Foto: Michael Spahr)
  • Kein Minarett, aber immerhin ein Halbmond thront über der Moschee. (Foto: Michael Spahr)
  • Künstler aus Indien schaffen eine bunte hinduistische Tempelanlage. (Foto: Michael Spahr)
  • Detailbild eines gigantischen Kronleuchters in der Moschee. (Foto: Michael Spahr)

Am Sonntag, dem 14. Dezember 2014 wird das Haus der Religionen eröffnet. Die Weltreligionen wollen hier den Dialog der Kulturen pflegen.

Nicht dabei sind kleine Nischenreligionen wie die «Iglesia Maradonia – die Hand Gottes», die Pastafari und die Kirche der Rauchenden. Auch die «Glaubensrichtung» mit dem grössten Wachstum der letzten Jahre, nämlich die Konfessionslosen, machen nicht mit. Für das RaBe-Info ist das ein Grund, den konfessionslosen Freidenkerinnen und den Glaubensgemeinschaften der etwas anderen Art eine Plattform zu bieten.

RaBe-Info-Redaktionsleiter Michael Spahr traf Reta Caspar von der Freidenker-Vereinigung Schweiz:

Als Lieblingslied vieler Freidenker und Freidenkerinnen gilt «Imagine» von John Lennon:

An die heilige Dreifaltigkeit glaubt die niederländische «Rokerskerk», die Kirche der Raucher und Raucherinnen. Allerdings geht es bei ihr nicht um Vater, Sohn und Heiliger Geist, sondern um Feuer, Asche und Rauch. Michael Spahr hat mit Michiel Eijsbouts, Rauchzeuger der Kirche der Rauchenden gesprochen:

So sieht es aus, wenn Michiel Eijsbouts von der Rokerskerk im Amsterdammer Vondelpark predigt:

Leidenschaftlich gläubig sind auch die Maradonianer, die an die Hand Gottes glauben. RaBe-Info-Redaktorin Wilma Rall hat den RaBe-Sendungsmacher («el gato calculista») und Anhänger der «Iglesia Maradoniana – La Mano de D10S», Martin Lopez, zu seinem Glauben befragt.

Hier die berühmte «Hand Gottes»:

Und der ganze Maradona-Song von Mano Chao:

Die Pastafari oder Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters wollten beim Haus der Religionen in Bern mitmachen. Sie wurden schnöde abgewiesen. RaBe-Info-Redaktorin Karin Bachmann ging dieser Geschichte auf den Grund:

Pastafari beten zum Fliegenden Spaghettimonster:

Die Eröffnung des Hauses der Religionen – Dialog der Kulturen findet am Sonntag, 14. Dezember 2014, 10-17 Uhr statt. Haus der Religionen, Europaplatz 1, Bern-Ausserholligen.