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Sagt, was Bern bewegt
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Ein Blick auf das neue Berner Stadtbild

Kleine Perlen statt grosse Würfe – die Fotoausstellung «Bauen in Bern» zeigt vier Blickwinkel auf die Stadtarchitektur der letzten vierzig Jahre. Michael Spahr von Rabe traf Ausstellungsmacher Bernhard Giger zum Gespräch.

Eine kleine Revolution passierte diese Woche in Bern: Eine Haltestelle wurde umbenannt. Ausserholligen heisst in Zukunft «Europaplatz». Diese plötzliche Umbenennung hat deshalb etwas Revolutionäres, weil in Bern städteplanerische Veränderungen kaum je schnell passieren. Seit dem Bau der ersten Schweizer Hochhaussiedlung «Tscharnergut» vor fünfzig Jahren, ist in Bern wenig Weltbewegendes geschaffen worden.

Was Bern wagt, sind kleine Anpassungen im Stadtbild. Bestehendes wird pragmatisch umgebaut und neue Bauten können auch mal zum Staunen einladen.

Die Fotoausstellung «Bauen in Bern» im Kornhausforum wirft vier berührende Blicke auf das bebaute Bern. Rabe-Mitarbeiter Michael Spahr traf Ausstellungsmacher Bernhard Giger. Er wollte von ihm wissen: Wie kamen Sie auf die Idee, diese Ausstellung zu machen?