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13'000 Unterschriften eingereicht

Zum Ablauf der Referendumsfrist hat das Komitee «Nein zur Konkordats-Verschärfung» die letzten Unterschriftsbogen zur Beglaubigung eingereicht. Laut dem Komitee wurden rund 13'000 Unterschriften gesammelt.

Der Saisonstart am Wochenende hat YB ein erfreuliches Resultat beschert: 2:0 gegen Sion und zudem gelang es der Mannschaft, als erste in der neuen Saison einen Treffer zu erzielen. Getroffen hat offensichtlich auch die Aufforderung des Komitees «Nein zur Konkordats-Verschärfung», welche rund um das Spiel noch einmal Unterschriften für das Referendum gegen die Verschärfungen des Konkordats «Massnahmen anlässlich Gewalt an Sportveranstaltungen» gesammelt hat. «Bis zum Ablauf der Referendumsfrist konnten insgesamt rund 13'000 Unterschriften bei den jeweiligen Gemeinden zur Beglaubigung eingereicht werden», schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung.

In den kommenden drei Wochen werden die Gemeinden die Unterschriften prüfen und dann an das Komitee zurücksenden. Bis Mitte August müssen die beglaubigten Unterschriften bei der Berner Staatskanzlei eingereicht werden. Frühestens am 9. Februar 2014 wird das Berner Stimmvolk über das Referendum abstimmen können, wenn genügend beglaubigte Unterschriften eingereicht wurden. Im Abstimmungskampf wird sich das Komitee stark engagieren müssen. Denn die Ausschreitungen am Cupfinal dürften dem Anliegen der Konkordats-Gegner geschadet haben. Das Komitee erklärt deshalb schon jetzt: «Es stellt sich hier, anders als von gewissen politischen Exponenten gebetsmühlenartig wiederholt, nicht die Frage 'Gewalt ja oder Gewalt nein'. Vielmehr geht es darum, Grundrechte zu wahren und Kollektivbestrafungen sowie eine parallele Gesetzgebung für sämtliche Fussball- und Eishockeyfans zu verhindern.»