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Wie sozial ist der Abbau?

Die Berner Onlinemedien AG ist dem Vorwurf ausgesetzt, dass sie für den Stellenabbau bei Journal B keinen Sozialplan vorsieht. Die AG hält sich aber an ihre vertraglichen Verpflichtungen.

Die Berner Onlinemedien AG schöpft alle ihre Möglichkeiten aus, um die Entlassung der Redaktorinnen und Redaktoren so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Dies geschieht nicht im Rahmen eines Sozialplanes.

Sozialpläne sind vom Gesetzgeber für Fälle vorgesehen, bei denen es zu Massenentlassungen kommt. Von Massenentlassungen ist die Rede, wenn mindestens 10 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichzeitig ihre Stelle verlieren. Diese Grösse hat Journal B gar nie erreicht. Die Verträge mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehen aber über das gesetzliche Minimum hinaus, indem sie eine Kündigungsfrist von drei Monaten vorsehen.

Die Berner Onlinemedien AG hält sich an diese vertraglichen Verpflichtungen. Zudem bietet der Vorstand Hand, um im Falle von konkreten Problemen individuelle Lösungen zu suchen und zu finden. Die Berner Onlinemedien AG und der Trägerverein Journal B bedauern ausserordentlich, dass solch radikale Sparmassnahmen notwendig geworden sind. Nur mit weitgehenden Einsparungen und einer kompletten Neustrukturierung ist es möglich, das Bestehen von Journal B zu sichern.