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Die BKW wollen ihr Geld zurück – auf der Stelle

Nach dem Bundesgerichtsurteil zu Mühleberg fordern die BKW von den Beschwerdeführern 90'000 Franken bis Anfang Mai 2013 und lassen sich auf eine Stundung bis Ende Juni nicht ein.

Noch liegt die schriftliche Begründung, warum ihre Beschwerde vom Bundesgericht abgelehnt wurde, den Mühleberggegnern nicht vor. Wohl aber die Rechnung für das Verfahren. Die BKW will einen Teil der ihr zustehende Parteienentschädigung von 140'000 Franken sofort. In einem Schreiben erklärt der Rechtsvertreter der BKW, dass die Beschwerdeführer eine Rechnung über 90'000 Franken bis Anfang Mai zu begleichen haben. Eine Stundung der Rechnung bis Juni lehnt die BKW ab.

Wie aus dem Schreiben weiter hervorgeht, setzten sich diese 90'000 Franken aus zwei Teilen zusammen: Einerseits um 40'000 Franken, welche die Beschwerdeführer von den BKW vor einem Jahr nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes einforderten, die nun zurückerstattet werden müssen. Andererseits um 50'000 Franken Parteienentschädigung für das Verfahren vor Bundesgericht. Eine Stundung der Rechnung bis Ende Juni schliessen die BKW aus, da sie davon ausgehen, dass die 120 Beschwerdeführer «finanziell durch mehrere Städte und Gemeinden unterstützt werden», kurzfristig für diese Summe aufkommen können.