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Beraten, aber nicht befehlen

Beraten, aber nicht beaufsichtigen oder gar führen: eine schwierige Aufgabe für die neue Begleitgruppe der Geschäftsleitung der UPD.

Wie die Gesundheits- und Fürsorgedirektion und der Erziehungsdirektion mitteilen, hat die Begleitgruppe für die Geschäftsleitung der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) ein erstes Mal getagt. Mit an dieser Sitzung dabei waren die beiden Regierungsräte Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor, und Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor. Im Dezember hatte Perrenoud versprochen, eine solche Taskforce einzusetzen. Diese befasst sich mit den Problemen rund um den abgelehnten Antrag zur Entlassung von Werner Strik, Direktor Erwachsenen-Psychiatrie.

Die Gruppe muss nun die UPD-Geschäftsleitung so unterstützen, «dass die Psychiatrieinstitution ihre beiden Aufträge, die Betreuung und Behandlung der Patientinnen und Patienten sowie der Lehre und Forschung, optimal erfüllen kann», schreiben die beiden Regierungsräte. Gleichzeitig werde die Gruppe klärend wirken müssen, wenn Zielkonflikte im Zusammenhang mit den Leistungsaufträgen der Universität Bern und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion auftreten. Ein Weisungsrecht hat die Gruppe allerdings nicht. Was mit der immer noch krankgeschriebenen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der UPD, Regula Mader, geschieht, dazu lässt der Regierungsrat nichts verlauten.